Die steirische Ernährungspyramide

Die Landwirtschaftskammer Steiermark hat mit der steirischen Ernährungspyramide die offiziellen Empfehlungen der österreichischen Version mit regionalen und saisonalen Lebensmitteln in Einklang gebracht.
Die steirische Ernährungspyramide wurde 2010 entwickelt und präsentiert sich nun nach gemeinsamer Überarbeitung mit dem Gesundheitsfonds Steiermark in einem neuen Layout.

 

Die steirische Ernährungspyramide

Ernhrungspyramidezeigt Ihnen den Weg zu einer ausgewogenen und abwechslungsreichen Ernährung, die Ihre Gesundheit unterstützt, unsere Region stärkt und die Umwelt schont.

• bietet einen Überblick über optimale Mengenverhältnisse regionaler Lebensmittel, lässt dabei aber genügend Freiraum zur persönlichen Gestaltung des Speiseplans und verdeutlicht auch, dass – abhängig von der Menge – grundsätzlich jedes Lebensmittel ein Bestandteil einer gesunden Ernährung sein kann.

 

Der steirische Ernährungswürfel

Als didaktisches Modell wurde rund um die steirische Ernährungspyramide der steirische Ernährungswürfel entwickelt.

Wuerfel

Die einzelnen Seiten des Würfels im Detail:

Deckel

Der Ernährungswürfel ist ein optimaler Wegbegleiter für den persönlichen Ernährungsalltag. Er eignet sicher darüber hinaus optimal für den Einsatz im Ernährungsunterricht sowie in der Ernährungsberatung.

Ernhrungspyramide

Im Zentrum des Würfels steht die steirische Ernährungspyramide.

Sommer

Winter

Die Vielfalt der heimischen Obst- und Gemüsesorten präsentiert sich auf zwei weiteren Seiten auf einem übersichtlichen Saisonkalender. „Nicht alles zu jeder, aber jedes zu seiner Zeit“, lautet hier die Devise. Denn saisonal genießen heißt:
  • hohe Konzentrationen an Vitaminen, Mineralstoffen, sekundären Pflanzeninhaltsstoffen
  • mehr Geschmack
  • mehr Frische
  • mehr Vielfalt
  • günstiger Einkauf
  • Unterstützung der heimischen Bäuerinnen und Bauern
  • Erhalt der heimischen Kulturlandschaft
  • Beitrag zum Umweltschutz

Kennzeichnung

Will man über die Herkunft seiner Lebensmittel Bescheid wissen, muss man – wenn man nicht direkt beim Bauern kauft – einen genauen Blick auf die Lebensmittelverpackung und ihre Kennzeichnung werfen. Der Würfel zeigt dazu auf einer Seite einen Überblick über die wichtigsten Gütesiegel und Marken, die einem helfen heimische Produkte zu erkennen.

Portionsgren

Wie groß ist überhaupt eine Portion?
Eine gute Orientierungshilfe bietet hierdie eigene Hand. Sie ist individuell, wächst mit und berücksichtigt somit den persönlichen Bedarf je nach Alter und Geschlecht. Je nach Lebensmittelgruppe sind Faust, Handteller oder Handfläche gefragt. Auf der sechsten Seite des Würfels befindet sich dazu eine genaue Übersicht, wann wie viel empfohlen ist.

Bestellung:

Ernährungswürfel (22x22) 5 Euro (zzgl. Versand)*
Plakat - Die steirische Ernährungspyramide kostenlos
Aufkleber - Die steirische Ernährungspyramide kostenlos
Infofolder - Die steirische Ernährungspyramide kostenlos

*Kostenlos für Einrichtungen der Kinder- und Jugendbildung- und –betreuung wie z.B. Schulen, Kindergärten, Horte etc.

Download:

Infofolder - Die steirische Ernährungspyramide

Kontakt:

Landwirtschaftskammer Steiermark
Abteilung Ernährung und Erwerbskombination
Hamerlinggasse 3
8010 Graz
Telefon: 0316/8050-1292
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Materialien sind auch in den Bezirksstellen der Landwirtschaftskammer erhältlich.

News

Neu! Seminarbäuerinnenkochbuch

Ab September: Seminarbäuerinnenkochbuch

Die besten Rezepte für Alltag und Festtag – erprobt und gelingsicher!
Gutes aus heimischen Zutaten
Mit Anleitungsfotos, Tipps sowie Informationen über Lebensmittel

Abschluss ZLG Seminarbäuerinnen

Kompetente Verstärkung für die steirischen Seminarbäuerinnen!

Seit 8. März weht in der Steiermark frischer Wind unter den Seminarbäuerinnen! Neun engagierte und bestens ausgebildete Seminarbäuerinnen mehr, wollen sich ab sofort als Botschafterinnen für die Qualität und den Wert heimischer Lebensmittel einsetzen!

NEU: Workshop für Jugendliche

„Wie kommt das Gras in den Burger“

Neues Schulangebot der Seminarbäuerinnen für Jugendliche

Speziell ausgebildete und auf diesen Schwerpunkt eingeschulte Seminarbäuerinnen kommen auch in der Steiermark in Schulklassen, um interessierten Jugendlichen zwischen 14- und 18 Jahren in Form von Workshops die Antwort auf diese Frage zu geben.

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Sommerparty

Sommerparty

Geladene Gäste oder auch Überraschungsbesuche wollen gut und gerne verwöhnt werden. In der Sommerzeit ist vor allem das Grillen sehr beliebt und immer wieder ein geselliges Ereignis. Vieles dazu lässt sich sehr gut vorbereiten, sodass schlussendlich die Gastgeber mit den Gästen in Ruhe bei Tisch sitzen und mitgenießen können.

Garmachungstechniken Grillen und (Kurz)Braten

Grillen:
Das Grillgut wird durch Strahlungshitze in heißer, trockener Luft gegart. Diese Zubereitungsart für Fleisch ist sehr beliebt, weil man mit ihrer Hilfe fast fettlos braten kann. Die einzelnen Stücke werden auf einen Rost gelegt und zuerst sehr stark (bis 235°C), später schwächer erhitzt. Wichtig ist eine gute Anfangshitze, damit sich die Poren außen rasch schließen. Das Fleischeiweiß gerinnt sofort und es bildet sich eine leichte Kruste. Der Saft mit seinen Nähr- und Geschmackstoffen bleibt weitestgehend erhalten und so das Grillgut saftig.

Kurzbraten:
Dies ist eine schnelle und gute Alternative zum Grillen und ist ebenfalls beinahe fettlos möglich. Die Pfanne bleibt dabei unbedeckt, damit der Wasserdampf entweichen kann und die Speise knusprig werden kann. Wichtig dabei ist wieder eine starke Anfangshitze, damit sich die Poren rasch schließen. Das Kurzbraten erfolgt in wenigen Minuten, da sonst vor allem Fleisch austrocknet und zäh wird.

Grillen – technische Möglichkeiten

Holzkohlengrill:
die ursprüngliche Zubereitungstechnik, welche eher zeitaufwendig ist und für echte Grillfans noch immer Priorität hat. Es ist eine Art Ritual für ein Grillfest. Beim Grillen am Holzkohlegrill ist zu beachten, dass die Grillstücke eher trocken auf den Rost kommen und kein zusätzliches Fett abrinnen kann. Dieses entzündet sich sehr leicht im Feuer und somit kommt es zu gesundheitsschädlichen Substanzen am Grillgut. Es empfiehlt sich, Grilltassen zu verwenden, um das Grillgut vor Ruß und Flammen zu schützen.

Gasgrill:
Hier sind die Grillgeräte mit Lavastein (Grillen am Rost) oder die Wannengriller mit Flächenwärme bekannt. Beide haben den Vorteil, dass sehr rasch gegrillt werden kann und ein langes Anheizen nicht notwendig ist. Vor allem kann auch sehr rasch nachgegrillt werden. Die Gefahrenquelle „heiße" Kohle für Kinder wird vermieden.

Grillen am heißen Stein:
Damit grillt man am Tisch. Der heiße Stein ist meist eine Marmorplatte, welche im Backrohr auf 250 °C vorgewärmt wird. Das Warmhalten erfolgt dann mit Spiritusbrennern (wie bei Fondue). Es ist ein sehr dekoratives Grillgerät und regt zum gemütlichen Essen an.

Partypfanne:
Dieses Gerät ist mit Strom betrieben und mittels Thermostat regelbar. Es ist ein sehr vielseitig verwendbares Küchengerät. Gegrillt wird mit Flächenwärme bzw. Kontakt zur Hitzequelle. Diese Pfanne eignet sich auch sehr gut zum Warmhalten von Gegrilltem, wenn größere Mengen gebraucht werden.

Fischgrillgitter:
Diese werden vor allem zum Grillen von ganzen Fischen verwendet und erleichtern das Wenden der Fische am Rost.

Was eignet sich zum Grillen?

Fleisch von allen Tieren:
Beim Schweinefleisch eignen sind die Gustostücke, wie Karree und Schopf, Filet, Teile vom Schlögel (Nuss, Frikandeau, Kaiserteil), Bauchfleisch und sogar Schulterscheiben.

Bei Rindfleisch werden Beiried, Lungenbraten, Huftsteak (Hüferl), Nusssteak (Kugel) empfohlen.

Von Kalb, Lamm, Kitz, Geflügel ist das Fleisch von allen guten Fleischteilen verwendbar.

Fisch kann im Ganzen oder als Filet verwendet werden.

Gemüse:
Nicht zu vergessen sind fast alle Gemüsesorten, im Besonderen Fruchtgemüse wie Tomaten, Zucchini, Kürbis, Melanzani, Paprika, aber auch Zwiebel, Fenchel, Mais, Pilze, usw.

Obst:
Gegrilltes Obst passt besonders zu hellem Fleisch (Pfirsiche, Marillen, Äpfel, Birnen,...)

Vorbereitung des Grillgutes

Qualitativ hochwertiges Fleisch bedarf keiner besonderen Würzung bzw. Beizung. Fleisch hat einen sehr guten Eigengeschmack und dieser kann sich durch die einfache Zubereitung richtig entfalten und wird nicht durch Würzmischungen übertönt. Es ist ausreichend, das Fleisch kurz vor der Zubereitung leicht zu salzen und zu pfeffern.

Gekühltes Fleisch erst vor der Zubereitung in Portionen schneiden, damit der Fleischsaft nicht ausrinnt. Grillgut kann Zimmertemperatur haben, da es damit auf dem Griller schneller auf Temperatur kommt und nicht geschockt wird.

 

 

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