Krapfenvariationen

Zutaten:faschingsgebck
1.200 g Mehl
0,4 l Milch
1/8 l Öl
2 Würfel Germ
80 g Zucker
8 Dotter
2 Eiklar
20 g Salz
6 EL Rum
Marmelade und Rum zum Füllen
Rapsöl zum Backen

Zubereitung:

Germ mit etwas Milch und Zucker auflösen, Flüssigkeiten auf Handwärme erhitzen, alle Zutaten gemeinsam zu einem glatten Teig verkneten, ca. 20 min rasten lassen, 6-7 dag Krapfen schleifen, auf ein bemehltes Tuch legen, flach drücken und ca. eine Stunde gehen lassen, anschließend backen.

 

Variationen:

Bauernkrapfen

Krapfen nach dem Aufgehen (unmittelbar vor dem Backen) mit einem Holzstück in der Mitte ein Loch eindrücken und wie gewohnt backen. In die Vertiefung vor dem Servieren Marmelade füllen und Krapfen bezuckern.

Zopfkrapfen

Krapfenteig zu 25 cm langen Strängen formen, die Enden übereinander legen und wie einen Korkenzieher eindrehen, wie Krapfen gehen lassen und backen.

Herzkrapfen

Krapfenteig 2 cm dick ausrollen, mit einem großen Ausstecher Herzen ausstechen, weiter verfahren wie bei Krapfen.

Stanglkrapfen oder Germstrauben

Krapfenteig 2 cm dick ausrollen und Rechtecke ausradeln, 2 mal einschneiden, weiter verfahren wie bei Krapfen.

Vanillekrapfen

Krapfen fertig backen, auskühlen lassen, quer durchschneiden, mit Vanillecreme füllen (Dressiersack) und bezuckern.

Creme:
1 Quimiq Vanille
1 EL Zucker
etwas Rum
1 Becher Schlagobers

Zimmerwarmes Quimiq glatt rühren, Zucker und Rum einrühren, Schlagobers steif schlagen, unterheben und kurz kalt stellen.

Stricknadelkrapfen

Krapfenteig 1 cm dick ausrollen, Rechtecke ausradeln und 1 cm breite Streifen einradeln (nicht durchradeln) Krapfen rasten lassen und vor dem Backen zB: mit einer Stricknadel jedes zweite Stangerl anheben und so ins heiße Fett legen. Wie gewohnt backen und mit Staubzucker besiebt servieren. Besonders Kinder mögen diese Variante sehr gerne!

News

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Kürbis

Kürbis

 

 

 

Jeder von uns kennt den Kürbis in all seinen Farben und Formen, aber wussten Sie auch, dass der Kürbis botanisch gesehen eine Beere ist? Man könnte ihn demnach auch als die größte Beere der Welt bezeichnen. Was ihn außerdem so besonders macht, ist, dass er zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt gehört.

In der Steiermark, vor allem im südlichen Teil des Landes, wird der „Steirische Ölkürbis“ schon lange kultiviert (seit ca. 1750) und ist sowohl als Gemüse (Speisekürbis) als auch als Kürbiskernöl beliebt.

Aus gesundheitlicher Sicht zeichnet sich der Kürbis, in all seiner Sortenvielfalt, vor allem durch den hohen Gehalt an ß-Carotin (Vorstufe von Vitamin A) und ein günstiges Natrium-Kalium-Verhältnis (säureausscheidende und entwässernde Wirkung) aus. ß-Carotin wirkt stark antioxidativ. Das bedeutet, dass die Zellschädigung verhindert wird und somit Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Atheriosklerose) vorgebeugt werden. Weiters sind der Gehalt an Eisen und Kieselsäure im Kürbis nennenswert. Eisen ist unerlässlich für den Sauerstofftransport im Blut. Kieselsäure stärkt das Bindegewebe. Kürbis als Gemüse weist, bei einem sehr geringen Fettanteil, eine hohe Nährstoffdichte auf. Das bedeutet, bei wenigen Kalorien wird dem Körper ein hoher Anteil an wichtigen Inhalts- und Vitalstoffen zugeführt.

Dass der Kürbis reif ist, erkennt man daran, dass er leicht hohl klingt, der Stiel braun und vertrocknet ist und er schwerer ist, als man aufgrund seiner Größe vermuten würde. Je nach Sorte ist er bei kühler, dunkler und trockener Lagerung einige Wochen bis Monate haltbar. Kürbisfleisch ist leicht verdaulich und gut verträglich, somit auch für die Schonkost bestens geeignet. Kürbis wird in der Küche hauptsächlich geraspelt oder gewürfelt und in gedünsteter Form als Beilage verwendet. Tipp: Probieren Sie Kürbis in Kuchen, Brot, Soßen, Suppen und Strudel mitverarbeitet.

Einen Überblick über die Sortenvielfalt finden Sie hier.

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