Heidelbeeren

heidelbeer_kleinIm römischen Reich wurden Heidelbeeren zum Färben der Kleider der Sklaven verwendet. Heute schätzt man die Beeren besonders wegen ihrer gesundheitsfördernden Wirkung.

Von Mitte Juni bis Ende August versüßen uns die blauen Beeren den Sommer. Man unterscheidet bei den Heidelbeeren zwischen der wilden und der kultivierten Form. Während die wilden beeren auf bis zu 50 Zentimeter hohen Halbsträuchern wachsen und nur erbsengroß sind, erreichen kultivierte Formen gerne die doppelte Größe. Die Kulturheidelbeeren haben außerdem eine etwas dickere Schale, was sie auch haltbarer macht.

Besonders frische Heidelbeeren erkennt man an einem leicht weißlichen Tau an der Oberfläche. Anders als die meisten Beeren reifen Heidelbeeren auch nach. Gut gekühlt halten sie sich bis zu fünf Tage. Am besten lagert man sie auf Tellern, da sie besonders druckempfindlich sind. Wer die Beeren tiefkühlen möchte, lässt sie deshalb auch am besten auf einem Tablett vorgefrieren, bevor man sie in geeignete Behälter füllt.

Die kleinen Perlen bestechen wie alle Beeren durch eine pralle Füllung mit wertvollen Vitamine und Mineralstoffen. Außerdem liefern sie reichlich Myrtillin, ein Farbstoff, der sich positiv bei Netzhauterkrankungen auswirken soll und das Sehen in der Nacht fördert. Weiters sollen sie die Gedächtnisleistung bei älteren Menschen verbessern und gesund fürs Herz sein. Sekundäre Pflanzenstoffe bewirken ihre entzündungshemmende Wirkung.

Genießen sie die süßen Früchtchen in herrlichen Desserts oder Kuchen. Aber auch Risottos oder Soßen verleihen sie eine raffinierte Note.

 

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Kürbis

Kürbis

 

 

 

Jeder von uns kennt den Kürbis in all seinen Farben und Formen, aber wussten Sie auch, dass der Kürbis botanisch gesehen eine Beere ist? Man könnte ihn demnach auch als die größte Beere der Welt bezeichnen. Was ihn außerdem so besonders macht, ist, dass er zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt gehört.

In der Steiermark, vor allem im südlichen Teil des Landes, wird der „Steirische Ölkürbis“ schon lange kultiviert (seit ca. 1750) und ist sowohl als Gemüse (Speisekürbis) als auch als Kürbiskernöl beliebt.

Aus gesundheitlicher Sicht zeichnet sich der Kürbis, in all seiner Sortenvielfalt, vor allem durch den hohen Gehalt an ß-Carotin (Vorstufe von Vitamin A) und ein günstiges Natrium-Kalium-Verhältnis (säureausscheidende und entwässernde Wirkung) aus. ß-Carotin wirkt stark antioxidativ. Das bedeutet, dass die Zellschädigung verhindert wird und somit Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Atheriosklerose) vorgebeugt werden. Weiters sind der Gehalt an Eisen und Kieselsäure im Kürbis nennenswert. Eisen ist unerlässlich für den Sauerstofftransport im Blut. Kieselsäure stärkt das Bindegewebe. Kürbis als Gemüse weist, bei einem sehr geringen Fettanteil, eine hohe Nährstoffdichte auf. Das bedeutet, bei wenigen Kalorien wird dem Körper ein hoher Anteil an wichtigen Inhalts- und Vitalstoffen zugeführt.

Dass der Kürbis reif ist, erkennt man daran, dass er leicht hohl klingt, der Stiel braun und vertrocknet ist und er schwerer ist, als man aufgrund seiner Größe vermuten würde. Je nach Sorte ist er bei kühler, dunkler und trockener Lagerung einige Wochen bis Monate haltbar. Kürbisfleisch ist leicht verdaulich und gut verträglich, somit auch für die Schonkost bestens geeignet. Kürbis wird in der Küche hauptsächlich geraspelt oder gewürfelt und in gedünsteter Form als Beilage verwendet. Tipp: Probieren Sie Kürbis in Kuchen, Brot, Soßen, Suppen und Strudel mitverarbeitet.

Einen Überblick über die Sortenvielfalt finden Sie hier.

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