Holunderblüten

 

„Wenn du an einem Holunderbaum vorbeigehst, verneige dich und ziehe deinen Hut." Dieser alte Spruch bringt die Besonderheit des Holunders zum Ausdruck. Er beschenkt uns nämlich zweimal im Jahr: im Herbst kann man die wertvollen Beeren ernten, im Frühjahr beschert er uns eine weiße Blütenpracht.Die duftenden Blüten lassen sich zu Tee verarbeiten. Die Inhaltsstoffe der Holunterblüten und –blätter wirken schleimlösend, schweißtreibend und fiebersenkend. Aber auch in der Küche lassen sie sich zu besonderen Köstlichkeiten wie Holundersirup, Holundergelee oder Hollerstrauben verarbeiten.

 

Holundersirup

Zutaten: 
40-50 Blüten
8 l Wasser
6 Orangen
6 Zitronen
4-4,5 kg Zucker
130-150 g Zitronensäure

 

Zubereitung:

Blüten säubern und in einem sauberen Kübel (10 l) mit ca. 8 l Wasser begießen. Orangen und Zitronen vierteln, etwas ausdrücken und zu den Blüten geben. Mit einem Teller etwas  erschweren und mit einem Küchentuch abdecken.Nach 2 Tagen abseihen. Zucker mit etwas abgeseihtem Hollersaft erwärmen und auflösen oder den Feinkristallzucker direkt in den Kübel geben und unter oftmaligen Umrühren auflösen. Die Zitronensäure dazugeben. In Flaschen randvoll füllen, gut verschließen,evt. pasteurisieren (ca. 30 Min. bei 80 °C) und kühl und dunkel lagern. Mit Sekt zum Aperitif oder zu Nachspeisen, zum Verfeinern von Bowlen oder Fruchtsalaten. Mit Leitungswasser oder Mineralwasser als erfrischender Sommertrunk!

 

News

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Abschluss ZLG Seminarbäuerinnen

Kompetente Verstärkung für die steirischen Seminarbäuerinnen!

Seit 8. März weht in der Steiermark frischer Wind unter den Seminarbäuerinnen! Neun engagierte und bestens ausgebildete Seminarbäuerinnen mehr, wollen sich ab sofort als Botschafterinnen für die Qualität und den Wert heimischer Lebensmittel einsetzen!

NEU: Workshop für Jugendliche

„Wie kommt das Gras in den Burger“

Neues Schulangebot der Seminarbäuerinnen für Jugendliche

Speziell ausgebildete und auf diesen Schwerpunkt eingeschulte Seminarbäuerinnen kommen auch in der Steiermark in Schulklassen, um interessierten Jugendlichen zwischen 14- und 18 Jahren in Form von Workshops die Antwort auf diese Frage zu geben.

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Kürbis

Kürbis

 

 

 

Jeder von uns kennt den Kürbis in all seinen Farben und Formen, aber wussten Sie auch, dass der Kürbis botanisch gesehen eine Beere ist? Man könnte ihn demnach auch als die größte Beere der Welt bezeichnen. Was ihn außerdem so besonders macht, ist, dass er zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt gehört.

In der Steiermark, vor allem im südlichen Teil des Landes, wird der „Steirische Ölkürbis“ schon lange kultiviert (seit ca. 1750) und ist sowohl als Gemüse (Speisekürbis) als auch als Kürbiskernöl beliebt.

Aus gesundheitlicher Sicht zeichnet sich der Kürbis, in all seiner Sortenvielfalt, vor allem durch den hohen Gehalt an ß-Carotin (Vorstufe von Vitamin A) und ein günstiges Natrium-Kalium-Verhältnis (säureausscheidende und entwässernde Wirkung) aus. ß-Carotin wirkt stark antioxidativ. Das bedeutet, dass die Zellschädigung verhindert wird und somit Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Atheriosklerose) vorgebeugt werden. Weiters sind der Gehalt an Eisen und Kieselsäure im Kürbis nennenswert. Eisen ist unerlässlich für den Sauerstofftransport im Blut. Kieselsäure stärkt das Bindegewebe. Kürbis als Gemüse weist, bei einem sehr geringen Fettanteil, eine hohe Nährstoffdichte auf. Das bedeutet, bei wenigen Kalorien wird dem Körper ein hoher Anteil an wichtigen Inhalts- und Vitalstoffen zugeführt.

Dass der Kürbis reif ist, erkennt man daran, dass er leicht hohl klingt, der Stiel braun und vertrocknet ist und er schwerer ist, als man aufgrund seiner Größe vermuten würde. Je nach Sorte ist er bei kühler, dunkler und trockener Lagerung einige Wochen bis Monate haltbar. Kürbisfleisch ist leicht verdaulich und gut verträglich, somit auch für die Schonkost bestens geeignet. Kürbis wird in der Küche hauptsächlich geraspelt oder gewürfelt und in gedünsteter Form als Beilage verwendet. Tipp: Probieren Sie Kürbis in Kuchen, Brot, Soßen, Suppen und Strudel mitverarbeitet.

Einen Überblick über die Sortenvielfalt finden Sie hier.

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