Weihnachtliche Gewürze

 

Anis: ist ein Doldengewächs und im Mittelmeerraum beheimatet. Aus den reifen, getrockneten Früchten der Anispflanze wird das süßlich, aromatische Gewürz gewonnen. Anis gibt es gemahlen oder in ganzer Form. Anis sparsam verwenden, da dieser ein sehr intensives Aroma hat.

 

Ingwer: wird aus der Wurzel der Ingwerpflanze gewonnen und hat ein starkes Aroma. Die Wurzel wird frisch oder getrocknet und gerieben verwendet. Ingwer findet auch in der modernen Küche für pikante Speisen immer mehr Verwendung.

 

Kardamom: Ein feurig-scharfes und teures Gewürz, das aber für die Weihnachtsbäckerei unentbehrlich ist. Die Mengen gut und vorsichtig dosieren!

 

Nelken: Werden gemahlen für Lebkuchen und Gewürzkuchen verwendet. Zu große Mengen lassen das Gebäck bitter schmecken.

 

Piment oder Neugewürz: Piment gehört zur Familie der Myrten und wächst in den tropischen Wäldern. Es ist schon Jahrhunderte bekannt und sehr beliebt, weil es pfeffrig, allerdings nicht so scharf wie echter Pfeffer schmeckt, nach Gewürznelken duftet und ein wenig an Zimt erinnert. Neben anderen Speisen gibt Piment auch den Kuchen einen feinen, milden und doch markanten Geschmack.

 

Safran: Sind die getrockneten Blütennarben der Safranpflanze. Safran ist Gewürz und Färbemittel zugleich.

 

Sternanis: Er ist nicht mit dem Anis verwandt, enthält aber ebenfalls das ätherische Öl „Anethol". Daher schmeckt und riecht Sternanis ähnlich wie Anis. Sternanis wird zur Herstellung eines Gewürzsudes verwendet und nicht als Frucht selbst.

 

Vanilleschote: Die dunkelbraunen, fermentierten Fruchtkapseln der Vanille-Orchidee kommen in Glasröhrchen in den Handel. Vor der Verwendung die Schote aufschlitzen und das Mark herausschaben. Gerade beim Backen ist das Aroma der Vanille von großer Bedeutung.

 

Zimt: Ist ein feines Gewürz, das aus der Innenrinde vom Zimtbaum gewonnen wird. Zimt gibt es in Stangen oder gemahlen zu kaufen.

 

Lebkuchengewürz: Fertige Mischungen aus Nelken, Zimt, Kardamom, Piment, Koriander, Muskat, Anis, Ingwer u.a. Dieses kann nach Geschmack durch die Mischung der genannten Gewürze auch selbst hergestellt werden.

 

News

Neu! Seminarbäuerinnenkochbuch

Ab September: Seminarbäuerinnenkochbuch

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Abschluss ZLG Seminarbäuerinnen

Kompetente Verstärkung für die steirischen Seminarbäuerinnen!

Seit 8. März weht in der Steiermark frischer Wind unter den Seminarbäuerinnen! Neun engagierte und bestens ausgebildete Seminarbäuerinnen mehr, wollen sich ab sofort als Botschafterinnen für die Qualität und den Wert heimischer Lebensmittel einsetzen!

NEU: Workshop für Jugendliche

„Wie kommt das Gras in den Burger“

Neues Schulangebot der Seminarbäuerinnen für Jugendliche

Speziell ausgebildete und auf diesen Schwerpunkt eingeschulte Seminarbäuerinnen kommen auch in der Steiermark in Schulklassen, um interessierten Jugendlichen zwischen 14- und 18 Jahren in Form von Workshops die Antwort auf diese Frage zu geben.

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Kürbis

Kürbis

 

 

 

Jeder von uns kennt den Kürbis in all seinen Farben und Formen, aber wussten Sie auch, dass der Kürbis botanisch gesehen eine Beere ist? Man könnte ihn demnach auch als die größte Beere der Welt bezeichnen. Was ihn außerdem so besonders macht, ist, dass er zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt gehört.

In der Steiermark, vor allem im südlichen Teil des Landes, wird der „Steirische Ölkürbis“ schon lange kultiviert (seit ca. 1750) und ist sowohl als Gemüse (Speisekürbis) als auch als Kürbiskernöl beliebt.

Aus gesundheitlicher Sicht zeichnet sich der Kürbis, in all seiner Sortenvielfalt, vor allem durch den hohen Gehalt an ß-Carotin (Vorstufe von Vitamin A) und ein günstiges Natrium-Kalium-Verhältnis (säureausscheidende und entwässernde Wirkung) aus. ß-Carotin wirkt stark antioxidativ. Das bedeutet, dass die Zellschädigung verhindert wird und somit Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Atheriosklerose) vorgebeugt werden. Weiters sind der Gehalt an Eisen und Kieselsäure im Kürbis nennenswert. Eisen ist unerlässlich für den Sauerstofftransport im Blut. Kieselsäure stärkt das Bindegewebe. Kürbis als Gemüse weist, bei einem sehr geringen Fettanteil, eine hohe Nährstoffdichte auf. Das bedeutet, bei wenigen Kalorien wird dem Körper ein hoher Anteil an wichtigen Inhalts- und Vitalstoffen zugeführt.

Dass der Kürbis reif ist, erkennt man daran, dass er leicht hohl klingt, der Stiel braun und vertrocknet ist und er schwerer ist, als man aufgrund seiner Größe vermuten würde. Je nach Sorte ist er bei kühler, dunkler und trockener Lagerung einige Wochen bis Monate haltbar. Kürbisfleisch ist leicht verdaulich und gut verträglich, somit auch für die Schonkost bestens geeignet. Kürbis wird in der Küche hauptsächlich geraspelt oder gewürfelt und in gedünsteter Form als Beilage verwendet. Tipp: Probieren Sie Kürbis in Kuchen, Brot, Soßen, Suppen und Strudel mitverarbeitet.

Einen Überblick über die Sortenvielfalt finden Sie hier.

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