Käferbohne

Käferbohnen

Bereits im 16. Jahrhundert fand die Käferbohne den Weg über die Krim in die grüne Steiermark. Das steirische Klima bietet für sie hervorragende Voraussetzungen zum Gedeihen. Rund 200 Tonnen steirische Käferbohnen werden jährlich in der Käferbohnengemeinde Halbenrain geerntet.

Ihr ernährungsphysiologischer Wert soll nicht unbeachtet bleiben, denn mit ihrem hohen Eiweißgehalt bietet sie vor allem Vegetariern einen wertvollen Fleischersatz. Neben 20 Gramm Eiweiß, beinhalten 100 Gramm getrocknete Käferbohnen ca. 43 Gramm Kohlenhydrate und nur 1,7 Gramm Fett.

Weiters enthalten steirische Käferbohnen viele Mineralstoffe, wie Kalzium, Eisen, Natrium sowie die Vitamine A und C. Außerdem sagt man den Käferbohnen eine krebshemmende, cholesterin- und blutdrucksenkende Wirkung nach.

 

Zubereitung:

Da die Käferbohnen nicht roh genossen werden können, müssen sie mindestens 12 Stunden in Wasser eingeweicht werden (dreifache Wassermenge im Verhältnis zu den Bohnen.) Bohnen, die nicht gut gequollen sind, können nicht weich gekocht werden. Anschließend werden sie für ca. 1,5 bis 2 Stunden gekocht.

Für pikante Speisen wird das Kochwasser gesalzen, für Süßspeisen gezuckert.

Ihre blähende Wirkung sollen sie durch die Beigabe von Lorbeerblatt und Bohnenkraut verlieren. Beide Kräuter werden schon dem Einweichwasser hingefügt und auch mitgekocht! Eine andere Möglichkeit wäre, sie ohne Deckel zu kochen bzw. nach dem Kochen einzufrieren.

 

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Kürbis

Kürbis

 

 

 

Jeder von uns kennt den Kürbis in all seinen Farben und Formen, aber wussten Sie auch, dass der Kürbis botanisch gesehen eine Beere ist? Man könnte ihn demnach auch als die größte Beere der Welt bezeichnen. Was ihn außerdem so besonders macht, ist, dass er zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt gehört.

In der Steiermark, vor allem im südlichen Teil des Landes, wird der „Steirische Ölkürbis“ schon lange kultiviert (seit ca. 1750) und ist sowohl als Gemüse (Speisekürbis) als auch als Kürbiskernöl beliebt.

Aus gesundheitlicher Sicht zeichnet sich der Kürbis, in all seiner Sortenvielfalt, vor allem durch den hohen Gehalt an ß-Carotin (Vorstufe von Vitamin A) und ein günstiges Natrium-Kalium-Verhältnis (säureausscheidende und entwässernde Wirkung) aus. ß-Carotin wirkt stark antioxidativ. Das bedeutet, dass die Zellschädigung verhindert wird und somit Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Atheriosklerose) vorgebeugt werden. Weiters sind der Gehalt an Eisen und Kieselsäure im Kürbis nennenswert. Eisen ist unerlässlich für den Sauerstofftransport im Blut. Kieselsäure stärkt das Bindegewebe. Kürbis als Gemüse weist, bei einem sehr geringen Fettanteil, eine hohe Nährstoffdichte auf. Das bedeutet, bei wenigen Kalorien wird dem Körper ein hoher Anteil an wichtigen Inhalts- und Vitalstoffen zugeführt.

Dass der Kürbis reif ist, erkennt man daran, dass er leicht hohl klingt, der Stiel braun und vertrocknet ist und er schwerer ist, als man aufgrund seiner Größe vermuten würde. Je nach Sorte ist er bei kühler, dunkler und trockener Lagerung einige Wochen bis Monate haltbar. Kürbisfleisch ist leicht verdaulich und gut verträglich, somit auch für die Schonkost bestens geeignet. Kürbis wird in der Küche hauptsächlich geraspelt oder gewürfelt und in gedünsteter Form als Beilage verwendet. Tipp: Probieren Sie Kürbis in Kuchen, Brot, Soßen, Suppen und Strudel mitverarbeitet.

Einen Überblick über die Sortenvielfalt finden Sie hier.

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