Kompetente Verstärkung für die steirischen Seminarbäuerinnen!

Seit 8. März weht in der Steiermark frischer Wind unter den Seminarbäuerinnen! Neun engagierte und bestens ausgebildete Seminarbäuerinnen mehr, wollen sich ab sofort als Botschafterinnen für die Qualität und den Wert heimischer Lebensmittel einsetzen!

Mit Motivation, Kompetenz, Individualität und Persönlichkeit, präsentierten sich die neun Teilnehmerinnen des diesjährigen Zertifikatslehrgang Seminarbäuerin/Seminarbauer beim Abschlusstag am 8. März 2017 am Steiermarkhof. Die Jury konnte sich eingehend im Zuge Ihrer Abschlusspräsentationen von ihrem Können und der guten Vorbereitung auf die neuen Aufgaben überzeugen! Wir gratulieren den „neuen“ Seminarbäuerinnen sehr herzlich, bedanken uns für die schöne gemeinsame Zeit und wünschen Ihnen für Ihre zukünftige Tätigkeit viel Energie, Freude und Erfolg!

Im Rahmen des 20-tägigen Zertifikatslehrgangs wurde von einem engagierten ReferentInnenteam umfangreiches Wissen zu unterschiedlichsten Themenbereichen vermittelt. Der Bogen spannte sich über eine Vielfalt von Themen: Persönlicher Auftritt, Kommunikation und Präsentation, Veranstaltungsplanung für unterschiedliche Zielgruppen, Zeitmanagement, Ernährungslehre, Lebensmittelkunde, Sensorik, Diätetik, bis zu Hygiene, Steuer & Recht und Grundlagen der Kalkulationen. Neben einer fundierten theoretischen Qualifizierung, wurde auch auf die praktische Schulung der angehenden Seminarbäuerinnen großen Wert gelegt. Die praktischen Kocheinheiten wurden von bereits „erfahrenen“, routinierten Seminarbäuerinnen und Fachreferentinnen durchgeführt, sie gewährten einen guten Einblick in den zukünftigen Arbeitsbereich. Eine abschließende Fachexkursion zum Betrieb Fischerauer Feinstes (Essig & Senf), Biohof Labonca und Kulmer Fisch rundete das Programm inhaltlich gut ab, zeigte anschaulich, dass es sich lohnt seinen Visionen zu folgen und bot der Gruppe nicht zuletzt einen schönen gemeinsamen Abschluss.

Bestens bewährt hat sich auch wieder die Veranstaltungskooperation von LFI und der Abteilung Ernährung und Erwerbskombination! Die TeilnehmerInnen wurden während der letzten Monate insbesondere beim Erarbeiten Ihrer Abschlussarbeiten und Ihrer persönlichen Zielsetzungen für ihre ersten Kurs- und Workshop-Vorbereitung fachlich kompetent und umsichtig begleitet. Vielen Dank den Kolleginnen der LK/Abteilung EE!

Am 8. März – am internationalen Frauentag - präsentierten die angehenden Seminarbäuerinnen der sechsköpfigen Fachjury Ihre persönlichen Projekte zu folgenden Themen:

  • Gebacken – Gestrichen – gekostet! (Gebäck und Aufstriche)
  • Zucker – süß und versteckt!
  • Nachhaltige Ernährung
  • Dinkelback- und Kochkurs
  • Alles Topfen – oder was?
  • Die Sojabohne
  • Honig- das flüssige Gold!
  • Hülsenfrüchte
  • In der Backstube für Kinder

Allen gemeinsam ist den Absolventinnen das Anliegen, den Wert, die Vielfalt und Qualität unserer heimischen Lebensmittel an KonsumentInnen, egal ob groß oder klein, weiterzugeben!

Bericht: Mag. Maria Scheucher-Fastl, LFI Steiermark, März 2017

Lehrgang 2016/2017

 

 

 

 

 

 

 

Gruppenfoto ZLG Seminarbäuerinnen 2016/17

v.li: Margarete Langmann (Edelschrott), Helene Goebel (Schwarzau i. Gebirge,NÖ), Anita Kurzmann (Fernitz), Waltraud Krain-Weinhappl (Kainbach b. Graz), Anneliese Pratter (Eibiswald),  Barbara Friedam (Frohnleiten), Eva Zach (Fehring), Romana Paschek (Arnfels), Barbara Fratzl (Möderbrugg), Kursleitung: Mag. Nicole Zöhrer (LK/EE), Mag. Maria Scheucher-Fastl (LFI), Elisabeth Pucher-Lanz (LK/EE), Jurymitglied Mag. Erna Binder (LK NÖ)

News

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Ich tu's - Klima.Koch.Workshop

Klimafreundlich kochen mit Spaß und Genuss – das geht und wir zeigen Ihnen wie!

Neu! Seminarbäuerinnenkochbuch

Ab September: Seminarbäuerinnenkochbuch

Die besten Rezepte für Alltag und Festtag – erprobt und gelingsicher!
Gutes aus heimischen Zutaten
Mit Anleitungsfotos, Tipps sowie Informationen über Lebensmittel

Abschluss ZLG Seminarbäuerinnen

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Seit 8. März weht in der Steiermark frischer Wind unter den Seminarbäuerinnen! Neun engagierte und bestens ausgebildete Seminarbäuerinnen mehr, wollen sich ab sofort als Botschafterinnen für die Qualität und den Wert heimischer Lebensmittel einsetzen!

mehr produkte-saison

Kürbis

Kürbis

 

 

 

Jeder von uns kennt den Kürbis in all seinen Farben und Formen, aber wussten Sie auch, dass der Kürbis botanisch gesehen eine Beere ist? Man könnte ihn demnach auch als die größte Beere der Welt bezeichnen. Was ihn außerdem so besonders macht, ist, dass er zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt gehört.

In der Steiermark, vor allem im südlichen Teil des Landes, wird der „Steirische Ölkürbis“ schon lange kultiviert (seit ca. 1750) und ist sowohl als Gemüse (Speisekürbis) als auch als Kürbiskernöl beliebt.

Aus gesundheitlicher Sicht zeichnet sich der Kürbis, in all seiner Sortenvielfalt, vor allem durch den hohen Gehalt an ß-Carotin (Vorstufe von Vitamin A) und ein günstiges Natrium-Kalium-Verhältnis (säureausscheidende und entwässernde Wirkung) aus. ß-Carotin wirkt stark antioxidativ. Das bedeutet, dass die Zellschädigung verhindert wird und somit Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Atheriosklerose) vorgebeugt werden. Weiters sind der Gehalt an Eisen und Kieselsäure im Kürbis nennenswert. Eisen ist unerlässlich für den Sauerstofftransport im Blut. Kieselsäure stärkt das Bindegewebe. Kürbis als Gemüse weist, bei einem sehr geringen Fettanteil, eine hohe Nährstoffdichte auf. Das bedeutet, bei wenigen Kalorien wird dem Körper ein hoher Anteil an wichtigen Inhalts- und Vitalstoffen zugeführt.

Dass der Kürbis reif ist, erkennt man daran, dass er leicht hohl klingt, der Stiel braun und vertrocknet ist und er schwerer ist, als man aufgrund seiner Größe vermuten würde. Je nach Sorte ist er bei kühler, dunkler und trockener Lagerung einige Wochen bis Monate haltbar. Kürbisfleisch ist leicht verdaulich und gut verträglich, somit auch für die Schonkost bestens geeignet. Kürbis wird in der Küche hauptsächlich geraspelt oder gewürfelt und in gedünsteter Form als Beilage verwendet. Tipp: Probieren Sie Kürbis in Kuchen, Brot, Soßen, Suppen und Strudel mitverarbeitet.

Einen Überblick über die Sortenvielfalt finden Sie hier.

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